REACH3

REACH in der Praxisumsetzung bei hebro.
Wer viel gibt, der darf auch viel erwarten.

Die hebro chemie unternimmt zur konsequenten Umsetzung von REACH im Tagesgeschäft maximale Anstrengungen. Konkret heißt das:

  • hebro stellt ausschließlich Zubereitungen her. Die dafür eingesetzten Stoffe sind durch unsere Lieferanten vorzuregistrieren und auch innerhalb der in der Verordnung festgelegten Übergangsfristen zu registrieren.
  • Nach unserem jetzigen Kenntnisstand kommen alle Lieferanten dieser Verpflichtung nach.
  • hebro beabsichtigt, das gegenwärtige Produktportfolio beizubehalten. Es ist nicht vorgesehen, Produkte aufgrund der durch REACH vorgegebenen Anforderungen einzustellen.
  • hebro hat sich zum Ziel gesetzt, während der Übergangsfrist eine Zulassung für alle relevanten, technisch zwingend notwendigen Verwendungen zu erreichen. Hierzu wird eine enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und unseren Kunden angestrebt.
  • hebro arbeitet eng mit Lieferanten zusammen, um die Belieferung mit Vorprodukten und Rohstoffen sicherzustellen.


Sicherheitsdatenblatt
Ein wichtiges Kommunikationsmittel entlang der Lieferkette ist ein erweitertes Sicherheitsdatenblatt (SDB).
Dieses enthält die erforderlichen Informationen, um einen sicheren Umgang mit den Stoffen zu gewährleisten.
Dazu zählen neben den beabsichtigten Verwendungen die Verwendungsbedingungen und die Maßnahmen für das Risikomanagement.

Bei hebro werden seit dem 01.06.2007 Sicherheitsdatenblätter (SDB) nach den neuen REACH-Vorgaben erstellt. Aufgrund
der Vielzahl und kurzfristig zu erstellenden SDBs wurde von Seiten der Europäischen Behörden eine Übergangsfrist
eingeräumt. hebro hat vorzeitig alle SDBs der umgestellt. Inhaltliche Ergänzungen werden kontinuierlich eingefügt,
sobald aktuellere Daten zur Verfügung stehen.

Vorregistrierung
hebro hat ein Inventar der von ihr bezogenen und/oder importierten Stoffe erstellt, die ab dem 01.06.2008 vorzuregistrieren
waren. Durch die Vorregistrierung konnten die in der REACH-Verordnung für die Registrierung vorgesehenen
Übergangsfristen (30.11.2010, 31.05.2013, 31.05.2018) in Anspruch genommen werden.

hebro hat in der EU ansässige Lieferanten abgefragt, ob diese ihre Stoffe vorregistrieren.
hebro geht davon aus, dass ihre Lieferanten im eigenen Interesse die von ihnen hergestellten oder importierten Stoffe
vorregistriert haben bzw. vorregistrieren werden. hebro hat seit dem Vorliegen der Liste der Europäischen Agentur für
chemische Stoffe (ECHA) über die vorzuregistrierenden Stoffen geprüft, ob ihre Lieferanten alle die von hebro benötigten
Stoffe vorregistriert haben. Gegebenenfalls werden fehlende Stoffe im Rahmen einer Nachmeldung von hebro vorregistriert.

Einstufungs- und Kennzeichungsinventar
hebro hat das Produktportfolio überprüft. Die Stoffe, die am 01.12.2010 ins Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis
aufgenommen werden mussten, wurden identifiziert.
Folglich war hebro rechtzeitig in der Lage, dieser Meldepflicht nachzukommen.

SIEFs/Konsortien
Nach Ablauf der Vorregistrierungsfrist (ab 02.12.2008) sind alle Hersteller und Importeure sowie Stoffdatenbesitzer
desselben Stoffes Teilnehmer eines SIEFs (Substance Information Exchange Forum).
Die REACH-Verordnung sieht vor, dass sich alle Teilnehmer eines SIEFs über die zur Verfügung stehenden Stoffdaten austauschen.

Registrierung
Bis zum 30.11.2010 waren die Stoffe zu registrieren, die hergestellt und/oder importiert werden in Mengen
1000 t/a oder in Mengen 100 t/a, sofern sie mit R 50/53 eingestuft sind, oder in Mengen 1 t/a, sofern sie
CMR (krebserzeugende, mutagene, reproduktionstoxische) Eigenschaften der Kategorie 1 + 2 besitzen.
Bis zum 31.05.2013 sind Stoffe, die in Mengen 100 t/a hergestellt oder importiert werden, zu registrieren.
Bis zum 31.05.2018 sind Stoffe, die in Mengen 1 t/a hergestellt oder importiert werden, zu registrieren.

Sichere Verwendung entlang des Lebenszyklus (CSA/CSR)
hebro führt relevante Stoffsicherheitsbeurteilungen/Stoffsicherheitsberichte (CSAs/CSRs) durch bzw. lässt diese erstellen.
Entsprechende Verwendungen werden in enger Abstimmung mit den Kunden identifiziert und erfasst (bevorzugt unter
Nutzung von Verwendungs- und Expositionskategorien).
hebro entwickelt detaillierte Expositionsszenarien, wenn dies erforderlich sein sollte.

Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und der damit verbundenen Kenntnisse über die Verwendung
der hebro-Produkte erachten wir derzeit komplexe Fragebögen als nicht notwendig.
Sollten Informationen über die Verwendung fehlen, werden diese im Einzelfall bei Kunden erfragt bzw. in Zusammenarbeit
mit Kunden erstellt.

REACH Implementation Projects
Als Umsetzungshilfen für die Industrie gibt es sog. REACH Implementation Projects (RIPs). Diese geben nicht rechtsverbindliche
Leitlinien zur Umsetzung der REACH-Verordnung. Erst wenn die RIPs komplett abgeschlossen sind, kann hebro alle REACH
bezogenen Fragestellungen detailliert beantworten.